Satzung

§ 1

Name

Der Verein trägt den Namen „ Familienrechtsanwälte e.V.“

Sitz des Vereins ist Münster.

Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Münster eingetragen.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck

Zweck des Vereins ist die Wahrung, Pflege und Förderung der beruflichen und gesellschaftlichen Belange seiner Mitglieder, die Sicherstellung einer kompetenten und qualifizierten Beratung durch die Mitglieder auf dem Gebiet des Familienrechts, die Information und Aufklärung der Bevölkerung durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Vorträge über Vorschriften und Probleme des Familienrechts und der dazu ergangenen Rechtsprechung.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch wissenschaftliche Veranstaltungen und Vorträge und die Förderung wissenschaftlicher Arbeiten auf dem Gebiet des Familienrechts.

Der Verein pflegt und fördert den Erfahrungsaustausch unter seinen Mitgliedern, um hierdurch den Vereinszweck sinnvoll und lebensnah gestalten zu können.

Der Verein ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet.

 

§ 3 Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereins können bis auf die Gründungsmitglieder nur zugelassene Rechtsanwälte oder Rechtsanwältinnen mit dem Tätigkeits- oder Interessensschwerpunkt Familienrecht sein. Fachanwaltschaft ist erwünscht.

 Assessoren können auf Antrag durch Beschluss des Vorstandes als Mitglieder aufgenommen werden, sofern sie einen Fachanwaltslehrgang „Familienrecht“ erfolgreich absolviert haben.

Die Bewerbung um Mitgliedschaft erfolgt durch schriftlichen Aufnahmeantrag an den Vorstand. Die Bewerbung ist von einem Mitglied als Bürgen, dem der Bewerber von Person bekannt ist, zu unterzeichnen.

Die Bewerbung wird vom Vorstand in der vereinsüblichen Weise bekanntgegeben. Innerhalb einer vierwöchigen Einspruchsfrist können von jedem Mitglied schriftlich begründete Bedenken geäußert werden. Über die Aufnahme einer Person entscheidet sodann mit einfacher Mehrheit der Vorstand.

Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er ist nur jeweils zum Schluss des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer 3-monatigen Erklärungsfrist möglich. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

Ein Mitglied kann wegen vereinsschädigenden Verhaltens auf Antrag eines Mitglieds ausgeschlossen werden. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand durch Beschluss mit einfacher Mehrheit. Gleiches gilt auch, wenn der Jahresbeitrag nicht innerhalb einer Frist von 14 Tagen ab dem Datum der zweiten Mahnung gezahlt wird.

Dem Mitglied muss vor der Beschlußfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden.

 

§ 4 Vorstand

Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, den stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Schatzmeister. Die Genannten sind zur gegenseitigen Vertretung nur für den Fall der Verhinderung des Vertretenen berufen.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der Vorsitzende und der 1. stellvertretende Vorsitzende.
Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die Wahlzeit beträgt 2 Jahre und dauert jedenfalls bis zur Neuwahl.

Der Verein kann einen Ehrenvorsitzenden mit denjenigen Mehrheiten wählen, die für Vorstandswahlen vorgeschrieben sind. Der Ehrenvorsitzende hat das Recht, an allen Vorstandssitzungen mit Sitz und Stimme teilzunehmen. Der Ehrenvorsitzende ist von der Zahlung des Vereinsbeitrages freigestellt.

 

§ 5 Hauptversammlung

Alljährlich findet mindestens eine Hauptversammlung statt.

Sie wird vom Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung, vom stellvertretenden Vorsitzenden oder durch eine vom Vorstand durch Beschluss zu bestimmende Person unter Einhaltung einer Frist von mindestens einem Monat und unter Angabe der Tagesordnung in Textform und durch öffentliche Ankündigung, etwa auf der Homepage des Vereins, einberufen.

Erfolgt die Einladung durch Email, so gilt sie mit Absendung an die von dem Mitglied mitgeteilte Adresse als zugestellt. Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung sind schriftlich mindestens zwei Wochen vor Beginn der Versammlung beim Vorstand einzureichen; zur Wahrung der schriftlichen Form genügt die telekommunikative Übermittlung.

Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Für Satzungsänderungen jedoch ist die Mehrheit von zwei Dritteln der erschienenen Mitglieder erforderlich.

Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das in das Protokollbuch einzutragen ist. Das Protokoll ist von dem Schriftführer zu unterschreiben.

Die Hauptversammlung wählt die Mitglieder des Vorstandes durch offene Wahl. Der Vorstand hat ihr den Jahresbericht und den Prüfungsbericht der Kassenprüfer vorzulegen.

Die Versammlung ist als außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn der Vorstand dies für erforderlich hält oder wenn mindestens 1/3 der Mitglieder unter schriftlicher Angabe der Gründe die Einberufung verlangt.

 

 § 6 Beiträge

Der Verein erhebt von den eintretenden Mitgliedern ein durch die Mitglieder festzusetzendes Eintrittsgeld, sowie einen Jahresbeitrag, welcher für jedes laufende Jahr durch die Mitgliederversammlung festgesetzt wird.

Zur Feststellung der Beitragshöhe und –fälligkeit ist eine ¾ Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.

 

§ 7 Kassenprüfung

Die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählten Kassenprüfer überprüfen die Kassengeschäfte des gesamten Vereins auf rechnerische Richtigkeit.

Die Kassenprüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der Ausgaben.

Eine Überprüfung hat einmal im Jahr zu erfolgen. Über das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu berichten.

 

§ 8 Auflösung des Vereins

Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden, soweit diese Mitgliederversammlung eigens zu diesem Zweck einberufen worden ist und mindestens zwei Drittel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder anwesend sind.

Zur Beschlussfassung selbst ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig.

Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, ist innerhalb von vier Wochen  erneut eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.

Darauf ist bei der Einladung zur erneuten Mitgliederversammlung hinzuweisen.

Die Liquidation erfolgt durch die zum Zeitpunkt der Auflösung amtierenden Vorstandsmitglieder.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigender Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Jugendamt der Stadt Münster, das das Vermögen unmittelbar und ausschließlich im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.

 

Münster, den 20.08.2011